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Mittwoch 31 August 2016 |  Kategorie: Turniere | 
Erstellt von: Julia & Stephan

Schweizer Meisterschaft 2016

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Da ist sie schon wieder - die Schweizer Meisterschaft!
Dieses Jahr hatten die Big Birdies aus Adliswil die Ehre und Aufgabe das wichtigste Schweizer Turnier des Jahres auszurichten. Wie im Jahr zuvor fanden die Eagle Open auf der Felsenegg statt und bis kurz vor dem Turnier war noch spannend, welche der geplanten Bahnen tatsächlich gespielt werden sollten.

Pünktlich zum Doubles war dann aber alles bereit - und die Meisterschaften konnten mit dem Teamwettbewerb beginnen.
Es zeigte sich, dass das Doubles oder eine Proberunde durchaus sehr sinnvoll sein sollten, denn die gewöhnungsbedürftigen, unebenen, teilweise stark abfallenden Tee's, die Höhenunterschiede und der unebene Untergrund auf Kuhweide und Stoppelfeld waren durchaus nicht ungefährlich und Verletzungen nicht ausgeschlossen. Selbst die besten Spieler mussten sich zuerst an die Verhältnisse gewöhnen, um dann die gewohnte Präzision abrufen zu können.

So überraschte unser neues Mitglied Felix Baur, der erst ein paar Monate bei DD trainiert. Selbst die Felsenegg konnte ihm seine fröhliche Natur nicht vermiesen und er meisterte diese Herausforderung sehr gut, lies ein paar etablierte Spieler hinter sich, wusste danach aber auch an welchen Dingen er weiter arbeiten muss. ;-)

Doubles SiegerDer Freitag zeigte sich wettermäßig noch etwas durchwachsen, aber überraschend stabil. Alle Flights kamen ohne oder mit ganz wenig Regen durch den Tag.
Der Samstag hingegen startete gleich mit Sonne, aber frischen Temperaturen durch. Nachdem jeder Spieler bei der Anmeldung sein Playerspackage, bestehend aus Scheibe, Wasser, Snacks, Mittagessen für 2 Tage und der von der LAF (Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg) gesponserten Bergfahrten erhalten hatte wurde sogleich das Playersmeeting abgehalten.

Für das SM Wochenende standen 3x18 Bahnen an - mit einem teilweise grandiosen und unbezahlbaren Ausblick!

In der ersten Runde zeigte Stephan Müller gleich sehr deutlich seine Ambitionen auf den 20. Meistertitel in der Open-Kategorie, mit der bis zum Schluss besten Runde des Turniers. Die 43 galt es zu knacken oder eben nicht zu weit davon entfernt zu landen. Dies gelang mit einer 46 Andreas Gertsch und mit nur einem Wurf dahinter Lars Jaeger am besten. Die zweite Turnierrunde des Tages sollte spannend werden!

Und so war es dann auch - Andreas spielte eine weitere 46 und lag am Ende des Tages nur eine Wurf hinter Stephan, der mit seiner 48 nur mäßig zufrieden war. In den Leading Flight für die letzte Runde hatten sich dann noch Tony Ferro (47) und Alexander Kuster (46) gespielt.

SGM SiegerSpannend wurde es auch noch bei den Mastern und Senior Grandmastern, bei den Damen und den Grandmastern war der erste Platz bereits eindeutig vergeben.

Auch der Sonntag begrüßte alle wieder mit Sonnenschein und alle Flights starteten nach Score und Divisionen in die letzte Runde des Turniers. Den Traumwurf des Tages lieferte Tony Ferro ab. An der letzten, der 18. Bahn, warf er noch ein Hole in One!

Setzte sich in jeder Kategorie eindeutig ein Spieler an die Spitze, sorgten die Senior Grandmaster Werner Kuster und Jorge Hanselmann noch einmal für Spannung und Dramatik. Ein Stechen sollte die Entscheidung bringen. Es wurden gespielt Abwurf 1 auf Korb 3, Abwurf 4 auf Korb 18, Bahn 17 und 18... Das Drama nahm seinen Lauf... und sie nutzten JEDE Bahn aus… Nach mehreren vergebenen Chancen von beiden entschied Jorge Hanselmann das Stechen für sich! Die Erleichterung war nicht nur ihm anzusehen!

Somit konnte das Turnier abgeschlossen und die Siegerehrung vorgenommen werden. Bei den Doubles konnten Stephan Müller und Lars Jaeger das zweite Mal in Folge ihren Titel in der Openkategorie verteidigen, bei den Mixed gewannen Tony und Iris Ferro.

Damen SiegerinnenLeider kam es bei den Damen noch zu einiger Verwirrung und Konfusion, verbunden mit einer Enttäuschung der Turniersiegerin … wegen einer fehlenden Lizenz konnte Nicoletta Godbout den Titel nicht entgegen nehmen. Das war doch sehr unglücklich, da alle zusammen, Nicoletta, ihr Club, der Verband und der veranstaltende Club es versäumt hatten etwas genauer hinzusehen, um eine solche Situation zu vermeiden. Somit wurde, auch durch das Fehlen der beiden stärksten Schweizerinnen Natalie Holloköi und Karin Rubin, Tabea Wallus überraschend Schweizer Meisterin. Da auch in diesem Jahr nicht alle Teilnehmer titelberechtigt waren, rutschten einige aus den folgenden Rängen verdient nach vorne.

Die Plätze waren wie folgend verteilt:
Senior Grandmaster:
1. Jorge Hanselmann 2. Werner Kuster 3. Benjamin Schneider
Grandmaster:
1. Paul Francz 2. Bernard Kaeser 3. Jac Haegler
Master:
1. Jeremy Yager 2. Christof Schlegel 3. Michi Stadelmann
Damen:
1. Tabea Wallus 2. Irene Kanu 3. Doris Rubin
Open:
1. Stephan Müller 2. Andreas Gertsch 3. Tony Ferro

Auffällig ist die Anzahl der starken Masters-Spieler in der Schweiz - bestand der Leading Flight in der Open-Kategorie doch zu 3\4 aus Spielern, die schon in der höheren Kategorie starten könnten ;-)

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